Donnerstag, 27. September 2007

Freiheit für Burma















Ein Tropfen auf den heissen Stein wohl, aber doch etwas was man tun kann und ich kann nicht anders!
Bei Monsieur Fischer den Beitrag über Burma gelesen und ich beteilige mich an dieser Unterstützungsaktion sehr gerne!
Bitte informiert euch auch bei Lupe und bloggt über dieses Thema.

Ein Aufruf zur Sammlung von Unterschriften mit vielen Links zum Thema und der Adresse der burmesischen Botschaft via inthechaos

Den Mönchen gebührt Ehre!









Die Volksfeststimmung der letzten Tage auf den Straßen der Hauptstadt Rangun ist verflogen.
Armee und Anti-Aufruhr-Polizei gingen gestern mit Schlagstöcken und Tränengas gegen die Mönche und ihre Unterstützer vor. Andernorts gaben sie Warnschüsse und auch erste Schüsse in die Menge ab. Mindestens acht Menschen starben, berichteten Augenzeugen. Die Militärs wollten jedoch nur ein Todesopfer bestätigen.

Die Nationale Liga für Demokratie (NLD) von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi nannte das Vorgehen gegen Mönche "das größte, irreparable Unrecht in der Geschichte". Politiker aus aller Welt mahnten zur Ruhe: In New York hat sich der UNO-Sicherheitsrat noch gestern in einer Dringlichkeitssitzung mit der Krise in dem südostasiatischen Staat befasst. Die EU-Staaten wollen heute über Reaktionen auf die jüngsten Ereignisse in Burma beraten. Und die USA erwägen eine Verschärfung der Sanktionen gegen die Militärmachthaber in Burma.

Doch Beobachter warnen: Sanktionen würden nur die Not der Bevölkerung verschärfen. Besser sei es, die einflussreichen Nachbarländer China und Indien würden Druck auf die Militärs machen, um ein neues Blutbad zu verhindern...

2 Kommentare:

Alicia hat gesagt…

Wenn ich das lesen, fühle ich mich sofort an Tibet erinnert...
Burma ist doch das alte Myanmar, oder?

Es ist so traurig, wieviel Unrecht in der Welt geschieht!!! Ich kann es einfach nciht begreifen.

Mein Herz schickt liebevolle Gedanken an diese Mönche, die wahrscheinlich Angst um ihr Leben haben müssen, denn in Asien ist Meinungsfreiheit nicht selten tödlich...

Ich werde es morgen auch bei mir zum Thema machen. Wachrütteln, ja das ist von Nöten!

Danke für Deinen Beitrag, er berührt irgendwie mehr als Bilder im Fernsehen...

hierundjetzt hat gesagt…

@ alicia
Die Staatsbezeichnung "Union Myanmar" hatte die Militärjunta 1989 eingeführt. Die Uno und das Auswärtige Amt sprechen von der Union Myanmar. Für die USA und Regimegegner wie Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi hingegen gibt es aus politischen Gründen nur Burma. Trotz des Junta- Dekrets wurde das Land in den deutschsprachigen Medien meist weiterhin Burma bzw. Birma genannt.

Ich danke dir und sende liebe Abendgrüsse.